Kulinarik in Südtirol:

Genuss ohne Übertreibung im Hotel Leitgam

Ein Morgen im Hotel Leitgam. Vor Ihnen am Teller: Ein Stück warmes Bauernbrot, ein Hauch Almbutter. Dazu ein Espresso Doppio. Wahrer Genuss braucht kein Blattgold und kommt ganz ohne Molekulargedöns und Komponentenfeuerwerk aus. Vorausgesetzt, die Zutaten sind ausgezeichnet, die Küchentradition tief verwurzelt und das Kulinarikteam eingespielt. Was für ein Glück für Sie, dass Sie bei uns im Leitgam im Südtiroler Pustertal speisen! 

Die italienische Küche ist UNESCO-Welterbe

Im Dezember 2025 hat die UNESCO die italienische Küche in ihrer Gesamtheit zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt. Geehrt wurden dabei die regionalen Zutaten, das handwerkliche Können, die Weitergabe von Wissen über Generationen. Und vor allem das, was die Italiener:innen convivialità nennen: das gemeinsame Genießen am Tisch. Vom Sterneolymp, vom Tasting-Menü, vom Reduktionsturm war in der Würdigung keine Rede. In einer Zeit, in der Restaurants sich gegenseitig mit Spektakel überbieten und Teller manchmal eher Bühne als Mahlzeit sind, lenkt die UNESCO den Blick zurück auf das, was Essen eigentlich ist: Nahrung, Gemeinschaft, Kultur.

 


Südtiroler Küche: Zwischen Bergbauernhof und Mittelmeer


Und hier wird es spannend für uns im Pustertal. Denn die Südtiroler Küche ist eine ganz eigene Hausnummer im italienischen Kulinarik-Universum. Historisch hat sie mit Sizilien oder der Toskana wenig gemein. Stärker geprägt wurde sie von Tirol, von Österreich, von der bäuerlichen Hochgebirgskultur. Später traf diese ehrliche Bergküche auf die Leichtigkeit des Südens, auf das italienische Talent, eine Tomate so zuzubereiten, dass sie nach purem Sonnenschein schmeckt. Was dabei entstanden ist, vereint zwei Höhenlagen, zwei Lebensstile auf einem Teller. Wer hier kocht, hat Zutaten, die für sich selbst sprechen können. Vorausgesetzt, man lässt sie.

 

 


Kulinarik im Hotel Leitgam: regional, saisonal, ehrlich 


Peter Paul und sein Team in der Leitgam-Küche haben diese Haltung verinnerlicht. Sie kochen Mahlzeiten, keine Schaustücke. Das bedeutet: Saisonal, was geht. Regional, wo es Sinn macht. Und immer mit der Gewissheit, dass eine perfekt zubereitete Forelle aus heimischen Gewässern mehr ist als jede technische Spielerei. Im Frühsommer kommen die ersten Wildkräuter aus den Wiesen, dann die Beeren, dann die Pilze, später Kürbis und Wild. Die Karte ändert sich, weil sich die Natur ändert.

 

 

Genuss ohne Übertreibung: der eigentliche Luxus


Im Mai-Beitrag haben wir über Stille als Luxus geschrieben – die Stille der Berge, der Suite, der Saunalandschaft. Es lohnt sich, diese Idee an den Esstisch mitzunehmen. Auch ein Teller darf still sein. Auch eine Mahlzeit darf einfach Mahlzeit sein, ohne sich selbst inszenieren zu müssen. Vielleicht ist das der eigentliche Luxus, den wir hier servieren. Eine Küche, die Sie durch den Tag begleitet, ohne ihn an sich zu reißen. Die Sie satt macht, ohne Sie zu erschlagen. Die nach Südtirol schmeckt. Und nach Südtirol allein.

 

 

Lust auf ein paar ruhige Tage und ehrliches Essen?


Werfen Sie einen Blick auf unsere aktuellen Angebote – wir freuen uns auf Sie.

Beerensorbet mit Himbeeren, Brombeeren und Schokoladen-Blumendekor auf Schieferteller im Restaurant des Hotel Kronblick
Rosa gebratene Lammkoteletts mit Süßkartoffelpüree und Rosmarin auf Schieferplatte im Hotel Kronblick Kiens
Kunstvoll angerichtete Rote-Bete-Vorspeise mit Kräuteröl und Tortellini im Gourmetrestaurant des Hotel Kronblick